Da Bienen hier anfangs eher rar waren und der Garten doch recht spartanisch bepflanzt, mussten ein paar Blumen her. Den Anfang machten einige Zwiebelpflanzen wie Tulpen, Schneeglöckchen und Traubenhyazinthen. Ein Genuss im Frühling. Später im Jahr kam noch eine Lupine hinzu, die auch 2013 wieder schön erblühte.

 

Mit etwas mehr Erfahrung und einem komplett umgegrabenen Gewächshaus ging es ab ins 2. Gartenjahr. Geplant waren Zwiebeln, Kürbis, Zucchini, Erbsen, Prinzessbohnen und braune Bohnen. Diesmal wollte ich auch unbedingt Physalis (auch bekannt als Kapstachelbeere) haben.

Von den Physalis (das, was den Gewächshauseingang komplett zuwuchert) hatte ich 4 Pflanzen, zwei auf jeder Seite. Wie ich mich später von Freunden belehren lies, müssen Physalis allerdings sehr früh angezogen werden, damit die Früchte in unseren Breitengraden überhaupt reifen. Und so habe ich leider nur eine Handvoll reifer Früchte geerntet. Nachvollziehbar, warum sie bei uns so teuer sind...

Die Erbsen gingen leider unter den Stangenbohnen und Physalis total ein. Ich glaube, ich hatte vielleicht eine einzige Schote gefunden. Mehr war das nicht.

Die Bohnen waren dafür etwas ertragreicher. Vor allem die Prinzessbohnen wuchsen sehr kräftig und kurz in der Pfanne geschwenkt geben sie wirklich eine leckere Beilage. Nicht der weichgekochte Matsch, den ich als Kind kennen und hassen gelernt habe. Die braunen Bohnen sind hierzulande sehr beliebt als Suppeneinsatz. Bohn'sup, ein beliebtes ostfriesisches Gericht wird gerne mit ihnen zubereitet. Und es liesen sich auch tatsächlich genug Bohnen für einen Pot finden.

Etwas trist, so zeigte sich hier der Garten, als ich einzog. Der Außenbereich war eine große Rasenfläche mit schmalen Beeten am Haus. Der Innengarten wurde von einer großen Hecke abgetrennt. Innen befand sich der Kompost direkt neben dem kleinen Gartenhaus. Vor der Terrasse war ein schmales Beet mit Blumen, der Rest war auch Rasen.