Fastnachtsküchle

Ja, ich lebe noch. Der letzte Eintrag ist schon wieder so lange her, dass ich doch wenigstens das folgende Rezept mit euch teilen wollte. Da es hier im hohen Norden absolut unnärrisch zugeht und ich die Fasnachtsküchle meiner Mutter schon so lange nicht mehr gegessen habe, musste mir meine Mutter heute schnell noch das Rezept geben. Hier ist die veganisierte Fassung:

Schwäbische Fasnachtsküchle

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 1 Pk. Trockenhefe
  • 50 g Zucker
  • 250 ml Sojamilch
  • 1 Tl Salz
  • Ei-Ersatz für 1-2 Eier
  • 50-80 g zerlassene Margarine
  • Pflanzenfett zum Ausbacken
  • Zucker und Zimt zum Wenden

Zubereitung:

Zuerst stellt man aus Mehl, Hefe, Zucker, Sojamilch, Salz, Ei-Ersatz und der Butter einen Hefeteig her und lässt ihn abgedeckt eine Stunde an einem warmen Ort gehen. Der fertige Teig wird in einzelnen Portionen fingerdick ausgewellt und dann in Rauten geschnitten.

Dann kann man einen Topf mit Pflanzenfett erhitzen, in dem die Fasnachtsküchle frittiert werden. Stellt neben den Topf einen tiefen Teller mit Zimt-Zucker bereit, denn sobald die Fasnachtsküchle fingerwarm sind, sollten sie im Zimt-Zucker gewendet werden. Wer das Fett etwas reduzieren will, der kann die Fasnachtsküchle auch kurz auf einem Teller mit Küchenkrepp ablegen.

Sobald das Fett heiß genug ist (und nicht schon raucht!) kann man die Rauten am besten portionsweise ausbacken. Am Besten nimmt man eines erst mal zur Probe. Sobald es goldbraun ist, sollte es gewendet werden und kann dann auch schon nach wenigen Sekunden raus. Im Zimt-Zucker wenden – fertig!

  • Zeit: ca. 60 min
  • Schwierigkeit: *

Fastnachtsküchle